„Modulare“ Anregungen auf der Woche der Umwelt


Die Teilnahme an der Woche der Umwelt am 7. und 8. Juni im Park von Schloss Bellevue (dem Amtssitz des Bundespräsidenten) in Berlin war eine besondere Auszeichnung für die Modul-Gruppe des Meisterteams und zugleich eine Anerkennung der Arbeit der Tischlereien, die Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verarbeiten und damit ökologische Aspekte in ihre Tätigkeit einbringen. Und so konnten die Meisterteam-Betriebe, die in dieser Gruppe zusammenarbeiten, den Besuchern der zweitägigen Veranstaltung viele „modulare“ Anregungen geben und ihre Arbeit erläutern.

Das Konzept der Modul-Gruppe gehörte zu den mehreren hundert Bewerbungen für eine Teilnahme an der Woche der Umwelt, auf der Spitzenleistungen aus Umwelt und Naturschutz präsentiert wurden. Die Meisterteam-Bewerbung war für die Initiatoren (Bundespräsident und Deutsche Bundesstiftung Umwelt) überzeugend und sicherte die Teilnahme.

Als alleinige Vertreter aus dem Handwerk, war unsere Modulgruppe als Aussteller präsent.

Nina Brese und Jan Saß, unsere Azubis, informierten sich über Nachhaltigkeit, sowie Umweltschutz und entwickelten hierbei innovative Ideen für die Umsetzung für unseren Betrieb.

Der Begriff Modul ist die Abkürzung für „Meisterteam organisiert den Umweltschutz langfristig“ - und dass es sich um ein langfristiges Projekt handelt, das wurde in vielen Gesprächen auf der Woche der Umwelt deutlich. Langfristig vor allem deshalb, weil Kunden dafür sensibilisiert werden müssen, Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu kaufen. Deshalb sei es wichtig, Nachhaltigkeit als Marketing-Instrument einzusetzen und damit auf Dauer eine Kundenbindung zu erzielen, so wurde betont. Ökonomie und Ökologie schließen sich nach Erfahrung der Modul-Gruppe nicht aus, hinzu komme soziales Engagement. Das müsse noch mehr bewusst gemacht werden.

Aus den vielen Gesprächen in Berlin nehmen die „Moduler“ zahlreiche Anregungen und zugleich die Bestätigung mit, dass sie mit ihrem Einsatz für nachhaltiges Wirtschaften auf dem richtigen Weg sind.

Unterschriften wurden auf speziellen Eibenbrettern aus dem Hause Scharfenberg gesammelt.

Dem Scharfenberg-Signatur-(Eiben)Brett.

Ein besonderes Erlebnis war eine kurze Begegnung mit Bundespräsident Gauck, den die Modul-Gruppe dazu nutzte, dem Staatsoberhaupt ihre Arbeit vorzustellen. Dabei baten die Handwerker auch um die Signierung von zwei Brettern aus geölter Eibe. Joachim Gauck und First Lady Daniela Schadt erfüllten die Bitte gern.

Am Stand des Meisterteam informierten sich Besucher auch über die Arbeit der Verbundgruppe, zu der Mitglieder aus den Bereichen Holz, Metall und Glas und Partner aus der Industrie und dem Dienstleistungsbereich gehören.       www.meisterteam.de

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